Clara werden – Folge 2 – Rückblick und Vorschau

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10. Februar 2020

Clara werden – Folge 2 – Rückblick und Vorschau
Clara werden

 
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Ich will!!! Ich will machen!!!

Ich hab es satt auf Erfolg zu warten. Ich möchte selbst aktiv werden. Ich möchte Clara werden. So ganz konsequent und über die Komfortzone hinaus!

Aber wie? Wo anfangen? Auf das Schicksal warten?… das lässt sich schon so lange Zeit… oder bin ich es? Bin ich mein Schicksal und warte die ganze Zeit nur auf mich?

Ich kann fleißig sein. Ich bin es auch. Ich habe nur die leise Ahnung dass meine Aktionen nie in die für mein ersehntes Ziel richtige Richtung gehen.

Der Berg an Arbeit jeden Tag wird nicht kleiner und ich bin immer damit beschäftigt, alles am Laufen zu halten und aufzuarbeiten,  aber ich komme nicht darüber hinaus. Hin und wieder bin ich grundlos demotiviert. Was mach ich bloß?

Ich habe beschlossen, ich geh den Weg mit Euch, Euch die Ihr interessiert seid an dem was ich schreibe, singe, mache. Wir sind noch nicht viele. Meine Newsletterliste zeigt gerade mal 20 Menschen, von denen ich weiß dass sie das mögen was ich von mir gebe. Aber es sind interessierte Menschen und das ist wertvoll. Wie werde ich denn nun Clara? Ich hab einen Plan. Ob der aufgeht und wie lange das dauert – keine Ahnung. Ich will nur einfach loslegen. Intuitiv, mit Wissen im Gepäck, mit Helferlein und Anleitungen die ich nur ganz auf mich abstimmen und umsetzen muss äh Will!!! „Nur“ umsetzen.. haha….

Seit 2010 existiert nun der Name Clara mit einem mehr oder weniger klaren Bild und Sound dahinter.

So richtig bewusst wird es mir immer dann wenn ich auf meinem privaten Laptop mein Passwort Clara_2010 eingebe und nun schreiben wir das Jahr 2017. Wo sind die Jahre nur hin? Warum bin ich immer noch nicht weiter? Ja.. ich habe Songs geschrieben, ja ich habe mir Gedanken gemacht. Aber hab ich wirklich was erschaffen? Es reden doch alle davon, dass man eine Vision haben, muss, dass man der Erschaffer seines Lebens ist. Aber wo ist nur meine Überzeugung? Mein Elan und mein Durchhaltevermögen? Meine Ideen fangen Feuer, brennen kurz und ersticken dann im alltäglichen Erarbeiten von überlebenswichtigen Auftritten, die mich zum Teil nicht mehr erfüllen. Hin und wieder habe ich Konzerte bei denen das Feedback so außerordentlich und wunderbar ist, dass es mich regelrecht beflügelt und ich selig abends in mein Bett falle. Genau das ist es was ich will. Ich will auf der Bühne stehen und meine Lieder singen. Doch bisher hören mich maximal die Patienten der Rehaklinik in Burg/Spreewald, die ein wahnsinnig aufmerksames Publikum sind, und denen ich in einem einstündigen Programm 5 meiner eigenen Songs unterjubel, und die mich danach mit Ihren Kommentaren fast beschämen so schön sind diese. Oder die Besucher kleinerer Events, bei denen ich die Gelegenheit habe etwas von mir zu singen. Diese Zuhörer sind unbezahlbar, aber es sind zu wenige, um mein Clara-Dasein darauf aufzubauen. Und an wem liegt es? Daran, dass die Leute heutzutage nicht mehr zuhören wollen oder können? Nein das glaube ich nicht. Es gibt sie, die Menschen die gern hinhören, die gern Melodien und Worte in Verbindung mit Instrumenten wirken lassen und auch gern mal über sich und die Welt nachdenken. Ich erlebe es immer wieder. Es gibt sie. Es ist nicht die Masse, aber es sind auch nicht so wenige wie ich immer dachte. Ich muss sie nur finden.

Fragen und Wünsche und Ideen, …aber wie?

Nur wie und wo fange ich an? Immer wieder nehme ich Anlauf, aber so richtig hat bisher nichts funktioniert. In mir drin klemmt viel zu oft das Ventil für die Spritzufuhr. Ich hab immer gedacht, irgendwann wird schon irgendwas passieren… inzwischen lerne ich, dass es so viel Sinn macht es selbst in die Hand zu nehmen. Synergien zu bilden, zu kommunizieren, von anderen zu lernen, weil man nicht die Zeit hat oder haben muss, alles von ganz allein zu durchleben, ausgenommen emotionale Dinge die man nur selbst durchfühlen sollte. Ich wollte Cubase lernen um meine Songs selber arrangieren zu können bis ich merkte dass ich Jahre dafür brauchen werde um etwas Brauchbares hervorzubringen. Mein Mann installierte mir alles auf meinen PC. Heut weiß ich es ist besser, andere Arbeit machen zu lassen weil sie sie beherrschen.  Aber wie die richtigen Leute finden und auch wie diese bezahlen?… Keine Ahnung! Fakt ist, es passiert etwas, wenn man sich dem hingibt was man will. Es passiert nichts wenn man ständig zweifelt. Soviel hab ich am eigenen Leib schon erfahren. Und ich will dran glauben dass ich es schaffen kann meine CD zu produzieren, Konzerte zu geben und mit dieser Leidenschaft mein Leben zu gestalten, sprich davon zu leben ohne mich zu verbiegen.

Letztes Jahr im Juni machte ich mich auf zu einem Seminar an der UdK Berlin. Online-Marketing für Musiker. Sehr interessant, vieles was ich schon wusste, aber noch nicht umgesetzt habe. Ich hab viel gelernt, habs nur noch nicht eingebaut ins Leben. Erkenntnis: Wissen ist gut, toll, wertvoll. Es hilft nur nicht wenn man es nur gehört und aufgeschrieben hat. Man muss es auch anwenden. Und da hapert es bei mir. Ich hab alles mitgeschnitten, wie damals in der Schule, hab mitgeschrieben, es in Ordner sortiert und da liegt es nun. Das schöne Wissen. Was fehlt? Die Zündung.

Die Zündung kam einen Monat später. (Was nicht heißt dass sie sofort den Motor ins Rollen gebracht hat. Aber sie hat einen Anschubser gegeben und ein paar wies beantwortet.) Ich lese seit einigen Jahren die Happinez, eine Zeitschrift die mich anspricht weil sie spirituelle Themen aufgreift, dennoch auf dem Boden bleibt und nicht zu sehr die Realitätsebene verlässt. Das Witzige ist, ich habe die Zeitschriften alle archiviert und bisher vielleicht 20 % davon wirklich gelesen. Ich nehme mir einfach nicht die Zeit mich entspannt auf die Couch zu setzen und nach Feierabend (was ist das überhaupt?) zu entspannen und zu lesen. Schade eigentlich. Denn die Happinez bietet hier und da tolle Ansätze die man in Kurzform aufgezeigt bekommt und dann gern vertiefen kann. So lag dann im September Ausgabe 7/2015 mit dem Titel „Vertraue Dir selbst“ im Briefkasten und ich begann zu lesen. Da gab es einen Artikel von einem dieser Coaches, die sich aufmachen, Leute aufzuwecken und ihnen zu erzählen wie sie wirklich zufrieden und glücklich und so weiter werden. Ich hatte bis dato schon viel von Robert Betz angehört und fand seine Texte sehr inspirierend, mein Dasein zu durchdenken und meine Glaubenssätze aufzuspüren, aber eher auf privater Ebene. Diesmal las ich einen Artikel von Veit Lindau. Er war sehr ausführlich, holte mich dort ab wo ich gerade war und eröffnete mir, wie ich Dinge über mich und mein Denken herausfinden konnte.

http://www.presseportal.de/pm/111841/3124461 (Quelle: Happinez)

Also ging ich auf die Website um mir eventuell das Buch zu bestellen welches er empfohlen hatte.

Als ich ein Bild von ihm sah war ich kurzzeitig echt abgeneigt und dachte: Aha… so ein Schönling, na der nutzt doch sein Aussehen garantiert um hier einige dazu zu bewegen, was zu kaufen und bei seinen Seminaren mitzumachen. Uiii….. Immer diese Vorurteile und dabei bezeichne ich mich als jemanden, der wenig Vorurteile pflegt. Hier hats nicht ganz funktioniert. Ich hab mir trotzdem das Buch bestellt + die Hörbuchversion und fing gespannt an zu hören. Und was soll ich sagen, es hat mich gepackt. In mir ist ein Feuerchen entfacht, welches Funken sprühte, denn was der Herr Lindau, der alle dutzt und redet wie ihm der Schnabel gewachsen ist gut zu mir transportiert hat, sind nicht nur gut klingende Tipps, sondern auch eine Strategie und Dinge die man tun sollte um voran zu kommen. Eine Stelle hat mich besonders erwischt. Als er fragte was ich wirklich will und dabei meine Namen sagte….. da wurde ich glaube ich rot und ich frage mich bis heute ob das einfach Zufall war und er den Namen mal eben so aus der Masse herausgegriffen hat, ob er für alle die ein Buch bestellen Ihren Namen an der Stelle einsetzen lässt oder ob es Magie ist und mir gezeigt wird dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich möchte gern an das Letztere glauben.

Das war also im September 2015. Ich hörte das Buch 2 mal im Auto durch, konnte da aber natürlich nicht alle Übungen machen und beschloss zu Hause am PC Kapitel für Kapitel durchzuackern und die Essenz für mich herauszuschreiben. Ich begann aktiv bei Kapitel 5: Was ist Erfolg. Wenn Ihr wissen wollt wie das aussah, hier ist meine Aufzeichnung dazu und ich kann Euch nur empfehlen, auch wenn es Zeit kostet, macht sowas mal für Euch, findet heraus, was Erfolg für Euch bedeutet. Selbst wenn Ihr kein neues Ding starten wollt, es ist spannend sich selbst zu entdecken und herauszufinden was man über bestimmte Sachen denkt ohne zu wissen dass man das tut. Und egal ob Veit Lindau oder Christian Rieken oder wie sie alle heißen, ich will hier keine Werbung machen und sagen, dem muss man vertrauen. Ich erzähl nur wie es mir ergangen ist und wer interessiert ist klickt auf die weiterführenden Links und wer nicht, der schaffts allein oder sucht sich einen andere Motivationsquelle

Was ist Erfolg?

Es war interessant was ich für mich herausfand, als ich mich mit dem Wort und der Interpretation von „Erfolg“ auseinandersetzte. wie dehnbar dieser Begriff ist und was er für mich bedeutete und eventuell für andere. Diese detaillierte Arbeit macht einfach Clara… im Kopf, im Handeln und ich war das erste Mal überrascht dass ich erfolgreich bin. Zwar überwiegend im privaten Bereich, aber das vor 2-3 Jahren auch noch anders. Da hatte ich Affären, dann eine Fernbeziehung in der ich immer wieder meinen Freiraum suchte und an eine feste Bindung mit Konsequenzen wie gemeinsame Wohnung und Lebensplanung war nicht zu denken. Das hatte ich nun aber überwunden, ich weiß nicht wie, aber irgendwas musste ich plötzlich richtig machen denn mir begegnete der Mann – mein Mann – mit dem ich plötzlich in die Zukunft schaute. Dieser war auch noch Geschäftsmann, Facebook-affin, Marketingspezi und ein Macher vor dem Herrn. Das hieß aber leider nicht dass das alles auf mich überfluppte. Ja, ich wurde in den letzten 4 Jahren zu einem Facebook-Junkie (positiv betrachtet), ja ich lerne viel von ihm, ich schaue mir vieles ab, beobachte und vergleiche was macht er … aber dennoch ist er –er … und ich bin ich. Und ohne den Antrieb der ganz aus mir kommt wo ich das Gefühl habe das ist genau richtig, das passt zu mir, das mach ich total gern, es macht mir Freude und strahlt über den Facebook-Post hinaus, nutzt mir die beste geplante Strategie nichts und hilft mir nicht weiter, auch wenn mein Mann noch so tolle Pläne für mich schreibt. Aber er ist geduldig, macht mir immer wieder Vorschläge, hilft mir beim Aufstellen und nimmt es ohne Groll hin wenn ich es doch wieder verwerfe, weil ich spüre, dass es nicht meins ist. Ich nähere mich immer mehr mir selbst an, in dem was ich von mir geben möchte, wie ich es geben möchte, wie ich es für da draußen aufbereite und ich übe, ich selbst zu sein und keine Maske zu tragen. Das habe ich lange getan. Dazu gern später mal in einem extra-Blogeintrag (Schlagertussi, perfekt sein wollen, Fotos, Hörproben).

Heute möchte ich zu mir stehen und möchte mich da hinaus bringen, auch auf die Gefahr hin dass es Menschen gibt die das nicht mögen was ich mache. Das wird es wohl immer und das ist okay.

Ich möchte eine Balance finden zwischen dem Aufgreifen erprobter Strategien und dem Finden und Entwickeln eigener Techniken um mich und das was ich transportieren möchte sichtbar und hörbar zu machen. Ob Veit Lindau mich mit seiner Hilfe dahin bringt liegt nicht nur an ihm, sondern zum größten Teil an mir, aber es hilft mir persönlich, dass seine Erfahrung ein Leitfaden für mich geworden ist. Und ich nehme jegliche Angebote gern an, wie z.B. auch die Happinez, um kleine Wegweiser zu finden mit denen ich mich dann auf meinen ganz eigenen Weg mache. Und den bestimme ganz allein ich. Keiner kann mir sagen was richtig oder falsch ist, das kann ich aber in mir finden und es ist spannend. Ich mache mich gerade auf, dieses ganze Ding hier mit einer Freude zu erleben, zu entdecken und das empfinde ich als eine riesen Erfolg für mich. Und ich wünsche mir, dass ich diese Freude nicht verliere und wenn doch, dass ich zu Ihr zurück finde. Ihr werdet es erfahren wie es mir auf dem Weg ergeht und ich freue mich wenn Ihr dabei seid.

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Kathrin Clara Jantke
Cottbus

Ich bin Clara... und ich werde Clara.... Clara als Mensch und als Musikerin, denn ich bin auf dem Weg zu mir. Was mir auf diesem Weg begegnet, was mein Leben bewegt und wie ich die Welt sehe, das erfahrt Ihr hier in diesem Blog und in meinen Songs. Ich nehme ich Euch mit auf meine Reise und vielleicht findet Ihr ja auch den ein oder anderen Impuls für Euren Herzensweg.

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