Clara Leben Clara werden

Rauhnacht Rituale – wozu sie gut sind und wozu auch nicht.

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4. Januar 2018

Was tut gut, was ist Blödsinn. Was braucht man für Rituale, was hilft und was tut nicht gut? Ich hab da mal so Einiges ausprobiert.

Zeit nehmen und die Themen bewusster und intensiver betrachten

denen ich dabei zusehe wie sie in Rauch aufgehen

Zeit nehmen und die Themen bewusster und intensiver betrachten

Wozu braucht man Rituale in den Rauhnächten?

Mmmh… das muss jeder für sich finden. Ich habe festgestellt, dass ich mir durch kleine Rituale doch mehr Zeit für mich nehme und die Themen bewusster und intensiver betrachte. So hilft mir das Verbrennen von kleinen Zettelchen, denen ich dabei zusehe wie sie in Rauch aufgehen und sich auflösen bzw. im Raum verteilen dabei, Dinge loszulassen oder Wünsche hinaus zu schicken.

 

Macht es Sinn? Oder einfach nur Spaß? Oder was?

Ob sie jetzt wirklich erfüllt werden weil ich sie der geistigen Welt übergebe oder weil ich mich bewusst damit beschäftige, tja das weiß man nicht. Fakt ist, wenn man den Fokus auf etwas setzt, ob nun mit einer Geste oder auch nur gedanklich, dann bewegt sich etwas. In mir und nach außen und das ist für mich das Entscheidende. Ob ich nun mehr Selbstvertrauen beim Musizieren gewonnen haben weil ich im letzten Jahr eine tolle energetische Erfahrung durch Besprechen bei Doreen von der Gesundheitsberatung im Spreewald hatte (den Blogartikel dazu könnt Ihr hier lesen) und die Kette trage die sie mir mitgegeben hat oder weil ich selbst es so will und entschieden habe. Oder ob Doreen unterstützend zu meinem Wunsch gewirkt hat und die Kette mich an mein Ziel erinnert, das wird man nie ganz auseinander klamüsern können.

Was lasse ich zurück und was hole ich in mein Leben?

Was war und was wird sein

Wozu braucht man ein Ritual in den Rauhnächten?

Wieviel Raum gebe ich dem was ich mir wünsche. Wieviel Kraft fließt ein?

Wahrscheinlich ist die Summe aller Aktivitäten und die Intensität, mit der man dadurch handelt, dass man sich auf verschiedenen Ebenen mit seinem Vorhaben auseinandersetzt, ein Kriterium, damit das was man will sich erfolgreich einstellt. Und daher nehme ich mir zwischen den Jahren Zeit für mich und meine Wünsche, für all das was ich loslassen und auf den Weg bringen möchte. Die Rauhnächte bieten mir dafür einen schönen Leitfaden und, wenn man möchte auch mit Hilfe einiger Rituale. Es gibt jeden Tag ein Thema mit dem ich mich gedanklich beschäftige und welches ich auf mein Leben fokussiert bearbeite.

Rückschau in der ersten Rauhnacht

Was war und was wird sein. Was lasse ich zurück und was hole ich in mein Leben? Die erste Rauhnacht z.B. steht für den Monat Januar. Ihr Thema ist: Basis, Grundlage, Fundament. Es ist der Tag um in der Familie die Wurzeln zu stärken und um zurück zu blicken und sich von alten Vorstellungen, Glaubensmustern und Gedanken zu trennen.

Ich habe all das auf kleine Zettel geschrieben wovon ich mich verabschieden möchte:

Von Bewertung und Beurteilung bzw. Verurteilung und von Vergleichen (mich mit anderen, andere mit mir). Ich verabschiede mich vom ständigen „Wollen“: Anderen etwas klar machen oder mich erklären und rechtfertigen wollen, etwas besser machen oder besser sein zu wollen, gefallen wollen und geliebt werden wollen. Davon alles verstehen zu wollen, korrekt, perfekt und lieb sein zu wollen. Oh Mann so wie „Wollen“…. Krass. Am besten ich bin einfach. Einfach sein. Das hört und fühlt sich gut an.

Ich verbrenne ein Zettelchen nach dem Anderen

Ich verabschiede mich vom ständigen „Wollen“

Abschied nehmen von dem was nicht gut tut

Abschied nehmen von dem was nicht gut tut

Weiterhin nehme ich Abschied davon, Dinge zu tun die sich für mich nicht gut anfühlen und davon Verantwortung zu übernehmen die nicht meine sind. Ich verabschiede Ängste und Zweifel und die Gedanken dass ich nicht gut genug sein könnte. Ich verbrenne ein Zettelchen nach dem Anderen. Nehme mir Zeit zuzuschauen und manchmal habe ich das Gefühl ich werde mit jedem Gedanken der in Rauch aufgeht ein Stückchen leichter.
Das Unangenehme dabei ist der Geruch der beim Papierverbrennen entsteht. Weihrauch und Salbei räuchern ist recht angenehm aber Papier… Mmmh… Da hilft nur gründlich lüften. Oder eben, es nur gedanklich zu verbrennen.

Und ich habe mir auch aufgeschrieben was in diesem Jahr alles so passiert ist und dabei habe ich festgestellt, dass es viele Stationen waren, von denen die wichtigsten innerlich passiert sind. In der folgenden Nacht schlafe ich viel ruhiger und freue mich auf die nächste Rauhnacht in der ich wieder ein paar Dinge für mich ganz bewusst klären werde.

Wer Interesse hat, dem sende ich gern meine Vorlagen für jede Rauchnacht zu. Dann braucht Ihr nur schauen was für Euch passt und welche Rituale Ihr davon gern aufnehmen möchtet und könnt loslegen. Das könnt Ihr natürlich auch ohne einen Leitfaden. Am Ende muss man nichts … man kann… und vor allem kann man alles nach seinem eigenen Gefühl und passend zum eigenen Wesen für sich tun oder verwenden. Man muss nur mutig sein, seinen eigenen Weg durch die Welt der Rituale zu gehen. Jedenfalls haben Karo und ich das beschlossen, denn nicht alles was man so liest passt zum eigenen Empfinden. Das habe ich gerade erst erlebt. Dazu später noch mehr.

Rauhnacht Nr. 5 – Freundschaft

Heute habe ich mir eine Liste gemacht mit den Begegnungen und Bekanntschaften, den Freundschaften und Verbindungen des vergangenen Jahres. Ich habe bei jedem einmal den Beginn und den Verlauf betrachtet. Dabei hatte ich ganz wunderbare Erinnerungen und Gefühle, habe oft schmunzeln müssen und auch bewusst gesehen wo etwas gewachsen oder inniger geworden ist. Es gab auch Begegnungen die etwas lockerer geworden oder auseinander gegangen sind. Aber auch die waren und sind wertvoll und ich würdige sie mit liebevollen Gedanken daran.

Ich habe schon immer Respekt vor Handlesen, Pendeln, Tarot und Ähnlichem.

jeden Tag eine Tarot Karte ziehen

Was ich mich natürlich gefragt habe ist, ob mich diese Karte jetzt negativ programmiert

Es gibt auch Dinge die man nicht braucht

Was ich auch in meine Rituale mit aufgenommen habe ist, jeden Tag eine Tarot Karte zu ziehen. Die steht dann für ein Thema im entsprechenden Monat welches dort wohl zum Tragen kommt oder beleuchtet werden kann… soll… möchte… Wie auch immer. Bis August war das alles prima, ich hab ganz gute (also in meinen Augen gute und annehmbare) Karten gezogen. Für den September hat es  mich dann voll auf dem falschen Fuß erwischt. Ich habe schon immer Respekt vor Handlesen, Pendeln, Tarot und Ähnlichem. Irgendwie wollte ich nie wissen was kommen wird. Und jetzt weiß ich auch warum. Ich habe gestern eine Karte gezogen da stand drauf „Verlust“. Und ich habe gespürt wie sehr es mich beeinflusst. Ich habe damit ganz extrem Bestätigung dafür gefunden, dass ich bisher immer Abstand von voraussagenden Ritualen genommen habe.

Auf einmal ändert sich das gesamte Gefühl

Da waren plötzlich nur noch Gedanken wer es sein könnte den ich verliere. Ich war unruhig und ein Angstgefühl kam auch dazu. Dann hab ich gedacht: Oh Mann… jetzt muss ich bis September warten um es zu wissen, bzw. bis sich das Ereignis einstellt und ich damit umgehen muss. Und Ihr wisst ja bestimmt wie es Euch geht wenn einem etwas Unangenehmes bevorsteht und das ist noch lange hin. Man schleppt es mit und kann sich kaum davon befreien. Ich hab gemerkt wie so ein Kopf-Kino bei mir losgeht und ich statt entspannt auf das neue Jahr blickend immer verspannter wurde. Ganz blödes Gefühl.

Warum ergreift einen so was da auf einer Karte steht?

Ich mach mir Gedanken ob meine Eltern sterben könnten in der Zeit. Verlust bedeutet für mich verlieren. Wir Menschen haben ständig Verlustängste. Da gibt es ja auch nicht so viel Interpretationsspielraum so dass man es in etwas Positives umwandeln könnte. Mir fällt jedenfalls gerade nichts ein. Ihr merkt schon, bei mir geht voll das Kopfkarussell und ich hatte echt mühe am Abend in Ruhe einzuschlafen. Das ist so krass. Es ist toll wenn was Positives auf einer Karte steht, aber es wirkt nicht so doll wie etwas Negatives. Ich vergesse sogar das Meiste wieder. So ein negativ belegtes Ding wirkt hundert Mal mehr auf mich ein und geht mir nicht mehr aus dem Sinn und aus dem Gefühl. Krasser Sch..ß!

Was mir dann geholfen hat? Na ich habe mich darauf besonnen, dass die Dinge passieren. Egal wann, egal was, egal ob ich da so will oder ob ich darauf vorbereitet bin. Es gibt immer Dinge und Menschen die wir verlieren. Das ist das Leben. Damit konnte ich das Gefühl wieder in eine ruhige Bahn bringen. Aber so richtig weg ist es immer noch nicht, auch nicht am Morgen danach.

Was macht es mit mir und was lerne ich daraus?

Warum ergreift einen so was da auf einer Karte steht?

Auf einmal ändert sich das gesamte Gefühl

Was macht es mit mir und was lerne ich daraus?

Was ich mich natürlich gefragt habe ist, ob mich diese Karte jetzt negativ programmiert weil ich ständig daran denken muss. Ob ich es wohl schaffe diesen Gedanken umzuprogrammieren und mir einreden kann, dass ich statt eines Verlustes in diesem Monat einen Gewinn haben werde? Es wäre einen Versuch wert. Aber ich merke es kostet mich enorme Konzentration, denn das was auf der Karte steht hat sich in Sekunden bei mir eingebrannt. Hach.. das hab ich nun davon. Ich denke ich werde im nächsten Jahr nur Gedanken rausschicken und Wünsche äußern und visualisieren und nichts mehr orakeln was mir für die Zukunft irgendwas vorausgibt. Es tut mir einfach nicht gut. Ich will unbelastet und frei von Vorgaben leben und jede Situation und jeden Monat ungewertet angehen.

Schön dass es Freunde gibt mit denen man austauschen kann 

Vielleicht ist das ja jetzt auch nur ein Test? Wie ich damit umgehe. Na momentan noch nicht so gut. Ich schwanke zwischen gelassen bleiben und von diesem Gefühl belagert zu werden. Ich habe es gerade einer lieben Freundin erzählt und sie hat mich bestärkt der Karte keine Macht zu geben… Ach, Ihr kennt sie ja, es ist Nadine, bei der ich schon zum Haareschneiden war, was ein ganz wundervolles Erlebnis war. Wir beide sind heute auch verabredet für eine Klangreise. Manchmal finden sich in so Situationen Engel wie sie ein, die helfen mit Dingen umzugehen und ich bin dankbar dass ich Freunde habe, denen ich das erzählen kann und die mich nicht für total abgedreht halten. (Könnte natürlich sein, dass wenn Ihr das jetzt lest Euch auch abmeldet und nie wieder lest was ich schreibe… mmmh… )

Das hat man nun davon von diesem spirituellen Kram 😉

Vielleicht sagt IHr jetzt auch: Mann nur weil das da auf einer Karte steht muss man ja nicht gleich so durchdrehen. Stimmt! Ich hab keine Ahnung warum es mich so packt. Vielleicht liegt es daran dass ich gerade ziemlich sensibel bin. Vor allem für schöne berührende Sachen aber wie ich jetzt erfahre auch für negative Aspekte. Mein positives Denken lässt mich gerade etwas hängen weil es an meine größte Angst geht: Geliebte Menschen zu verlieren. Dabei ist das ja nicht mal so festgelegt. Die, die es so auslegt bin ich und da muss ich schleunigst von weg. Ich bin fest davon überzeugt dass unsere Gedanken unser Leben gestalten und jetzt darf ich üben das auch wirklich anzuwenden und mich nicht von äußeren Vorgaben beeinflussen oder manipulieren zu lassen. Ich bin es, die dem Wort etwas Schreckliches andichtet und das Gefühl dazu produziert. Das geht so nicht. Das tut nicht gut.

Wie kann ich das was gerade passiert für mich nutzen?

Vielleicht ist diese Karte ja auch „nur“ dafür da, mir zu zeigen, wovor ich am meisten Angst habe. So wie der Irrwicht bei Harry Potter. Aaah… jaa… das ist ein guter Ansatz. Haltet mich für verrückt… aber so bin ich halt. Ein bisschen spooky und mir kann man echt Geschichten von Zaubrern erzählen und ich glaube sie. Und an Wunder. Nur an meine eigene Kraft zu glauben, das muss ich noch üben. Und mich nicht beeinflussen zu lassen sondern die Wahrheit und den Weg und das was ich glaube in mir zu finden. Guter Plan!

alles was wir wollen, was wir manifestieren und umsetzen wollen können wir auch ohne irgendwelche Mittelchen und Rituale

all diese Rituale die wir praktizieren sind Werkzeuge, Hilfsmittel und Brücken wo es an Vorstellungskraft fehlt

wir müssen auch um an Gott zu glauben nicht in die Kirche gehen

Was brauchen wir wirklich – was müssen wir wirklich „tun“ ?

Ich glaube inzwischen, dass wir alles was wir wollen, was wir manifestieren und umsetzen wollen auch ohne irgendwelche Mittelchen und Rituale umsetzen könnten. Ich denke wir müssen auch um an Gott zu glauben nicht in die Kirche gehen. Aber all diese Rituale die wir praktizieren sind Werkzeuge, Hilfsmittel und Brücken wo es an Vorstellungskraft fehlt, dass wir schon durch das intensive Denken und Fühlen an unser Ziel kommen bzw. unseren Weg gehen könnten. Ich für meinen Teil konzentriere mich in Zukunft mehr auf meine inneren Prozesse, die aus mir entstehen, anstatt mir von außen abzuholen und zu interpretieren was in meinem Leben stattfindet oder nicht.

Hätte ich es nicht besser wissen müssen?

Das krasseste ist ja, dass ich es intuitiv schon immer gemieden habe bzw. nicht gebraucht habe und es mir auch nicht gefehlt hat. Und ich frag mich gerade warum ich das überhaupt gemacht habe? Weil ich so einen Artikel gelesen habe was man in den Rauhnächten alles machen kann.. soll… Na toll! Wie selbstbestimmt. Fettnapf hoch zehn.

Andererseits, jetzt nachdem ich bei Nadine war und wir geredet und ausgetauscht haben, ist es (da es ja nun mal passiert ist) eine Möglichkeit dafür zu üben: Ich bin der Schöpfer meines Lebens. Ich allein bestimme was Macht über mich hat und was ich in mein Leben hole. Natürlich kann ich sicher nicht beeinflussen wann jemand anderes stirbt, aber ich kann für mich entscheiden dass ich dieser Voraussage keine große Bedeutung beimesse und im Hier und Jetzt lebe und damit umgehe womit ich direkt konfrontiert werde.

Ich werde mich jetzt auf das Schöne und Positive zu konzentrieren

vielen Dank fürs Teilhaben

Habt Ihr schon mal Erfahrungen mit solchen Dingen gemacht?

Also Leute, mein Fazit: Horcht in Euch hinein und wenn Euch irgendwas nicht stimmig erscheint, nicht passt und Ihr Euch komisch dabei fühlt, dann macht es nicht. Es hat einen Grund wenn Euer Bauchgefühl sagt: Finger weg! Ich brauchte wahrscheinlich diese Lektion um mir selbst wieder ein Stück mehr zu vertrauen und auch um daran zu wachsen.

Wie geht’s Euch mit solchen Sachen?

Habt Ihr schon mal Erfahrungen mit solchen Dingen gemacht? Wenn ja, schreibt mir gern. Ich werde mich jetzt etwas besinnen und versuchen diese Angstgedanken nicht so doll wirken zu lassen und mich auf das Schöne und Positive zu konzentrieren. Aber durch das Aufschreiben bin ich schon viel „Clara“ geworden. Wenn Ihr bis hierher gefolgt seid, dann vielen Dank fürs Teilhaben. Und dann auf in ein glückliches neues, gesundes und unbeschwertes Jahr!

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Kathrin Clara Jantke
Cottbus

Ich bin Clara... und ich werde Clara.... Clara als Mensch, als Musikerin und Fotografin, denn ich bin auf dem Weg zu mir selbst. Was mir auf diesem Weg begegnet, was mein Leben bewegt und wie ich die Welt sehe, das erfahrt Ihr hier in diesem Blog. Ausserdem möchte ich sichtbar und hörbar werden, mit meiner Musik, mit meinen Fotos, daher nehme ich Euch mit auf die Reise, es gibt so viel gemeinsam zu erleben und auszutauschen.

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